Facharzt für Innere Medizin Gastroenterologie Dr. med. Johannes Bartner
Facharzt für Innere MedizinGastroenterologie Dr. med. Johannes Bartner  

Laktose, Fruktose, Gluten und Histamin

Vor dem Verzicht testen lassen

 

(16.02.2015) Die Sensibilität für Lebensmittelunverträglichkeiten hat deutlich zugenommen. Betroffene, die auf entsprechende Lebensmittel verzichten und sich "reizstofffrei" ernähren, gewinnen an Lebensqualität. Doch der Anteil der Menschen, die unberechtigterweise glauben, bestimmte Inhaltsstoffe unserer Ernährung nicht zu vertragen, ist offenbar überraschend hoch.
 

"Unklare Bauchbeschwerden nach den Mahlzeiten, die oft unter der wenig differenzierten Diagnose Reizdarm laufen, können durch Lebensmittelunverträglichkeiten ausgelöst werden", sagt Dr. Dagmar Mainz vom Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng). "Wenn es trotz längerer Behandlung nicht gelingt, die Beschwerden im Rahmen der hausärztlichen Versorgung in den Griff zu bekommen, können Magen-Darm-Ärzte mit speziellen Testverfahren feststellen, ob und welche Unverträglichkeit vorliegt."
 

Die Ursachen der Beschwerden können sehr unterschiedlicher Natur sein und liegen im Allgemeinen in Funktionsstörungen des Verdauungssystems, des Stoffwechsels oder des Immunsystems. Es kann sich um den Mangel eines Verdauungsenzyms handeln wie bei der Laktoseintoleranz, die etwa 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland betrifft. Das besondere Problem besteht in diesem Fall darin, das Laktose oft in Produkten zugesetzt wird, an die kaum jemand denkt, unter anderem zum Beispiel Süßigkeiten oder Medikamente.
 

Bei der Glutenunverträglichkeit handelt es sich dagegen um eine immunologische Reaktion, die zu Darmentzündungen führen kann. Das zugehörige Krankheitsbild Zöliakie ist allerdings hierzulande mit ein bis zwei Prozent der Bevölkerung relativ selten. Die Betroffenen sollten in jedem Fall vom Facharzt versorgt werden. "Angesichts der vergleichsweise geringen Anzahl von tatsächlich Betroffenen sollte der Verdacht auf Glutenunverträglichkeit vor einer eingreifenden Ernährungsumstellung erst einmal vom Magen-Darm-Arzt abgeklärt werden", sagt Dr. Mainz.
 

Angebot an die Redaktionen: Wir bieten kompetente Gesprächspartner zu den Themen Darmkrebs, Hepatitis, Morbus Crohn und allen anderen Erkrankungen des Verdauungstraktes. Die Mitglieder des Berufsverbandes engagieren sich mit zahlreichen Projekten zur Versorgungsforschung für die Verbesserung der Behandlungsqualität der Patienten. Es gibt umfangreiche Datenerhebungen zu Darmkrebs, Hepatitis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Gerne beantworten wir bei Bedarf Fragen für Ihre Berichterstattung. Regelmäßige Informationen finden Sie auch auf unserer Internet-Seite: www.bng-gastro.de.
 

Quelle im Internet: http://www.gastromed-bng.de/patienten-aktuelles.html?id=1937

Kontakt: Dr. Holger Böhm, Tel.: 0231/92527-905, bng@skriptstudio.de

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