Facharzt für Innere Medizin - Gastroenterologie - Dr. med. Johannes Bartner
Facharzt für Innere Medizin - Gastroenterologie - Dr. med. Johannes Bartner  

Stiftung LebensBlicke
Früherkennung Darmkrebs

Vorsitzender des Vorstands
Prof. Dr. Jürgen F. Riemann

 

 

Leiterin Geschäftsstelle
Pia Edinger Schuckertstraße 37
67063 Ludwigshafen

E-Mail: stiftung@lebensblicke.de Telefon: 0621 – 69 08 53 88
Fax: 0621 – 69 08 53 89
www.lebensblicke.de

 

Stiftung LebensBlicke Früherkennung Darmkrebs

Vorsitzender des Vorstands Prof. Dr. Jürgen F. Riemann

Gemeinsamer Appell: Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs, rufen in einem gemeinsamen Appell zur Vorsorge auf:

 

"Die COVID-19-Pandemie hält uns schon seit einem Jahr in Atem. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger beachtet die zum Teil einschneidenden Maßnahmen und die wichtigen AHA+L+A- Regeln (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske + Lüften + Corona- Warn-App). Das verlangt allen viel ab, wie uns bewusst ist. Wir beobachten aber mit Sorge, dass Menschen aus Furcht vor einer Infektion mit dem Virus Vorsorgeuntersuchungen absagen oder das Angebot gar nicht erst wahrnehmen. Das kann mittelfristig besonders für den Darmkrebs schwerwiegende Folgen haben. Dabei ist eines ganz sicher: Gerade in Arztpraxen und in Kliniken sind Hygiene- und Schutzstandards sehr hoch. Wir appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger: Nutzen Sie die Chance und gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge! Nicht nur in der Corona- Pandemie gilt es, durch Vorsichtsmaßnahmen Leben zu retten. Auch die Darmkrebsvorsorge rettet seit vielen Jahren zuverlässig Leben – getreu dem Motto der Stiftung: Vermeiden statt Leiden!"

Foto: BMG

Spendenkonto:
Sparkasse Vorderpfalz - IBAN DE22 5455 0010 0000 0009 68

Darmkrebs-Vorsorge wirkt

RKI prognostiziert sinkende Erkrankungsraten

(30.12.2019) Rund 23.250 Menschen werden im Jahr 2020 in Deutschland an Darmkrebs versterben, so die jüngste Prognose des Robert Koch-Instituts (RKI). Das sind zu viele, aber immerhin rund 1.700 weniger als in 2015. Das erfreut, insofern es den Erfolg des Darmkrebs-Screening-Programms widerspiegelt. Auf der anderen Seite frustriert es, weil Darmkrebs in sehr viel mehr Fällen verhindert werden könnte.

Die Prognose basiert auf Analysen der Daten des bevölkerungsbezogenen Krebsregisters bis zum Jahr 2016, die das RKI in seinem Report „Krebs in Deutschland 2015/2016“ vorgelegt hat. Demnach gab es in Deutschland 2016 rund 492.000 Krebserkrankungen, von denen rund 58.300 auf das Konto des Darmkrebses gingen. 14.802 Patienten sind daran verstorben. Die altersstandardisierte Sterberate lag für Frauen bei 31,8 Prozent, für Männer bei 50,7 Prozent. Das mittlere Sterbealter lag für Frauen bei 80 Jahren, für Männer bei 76 Jahren.

„Männer versterben früher und öfter an Darmkrebs als Frauen“, stellt Dr. Jens Aschenbeck, der Darmkrebs-Experte vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte fest. „Die Vorhersage für 2020 ändert trotz weiter sinkender Erkrankungs- und Sterberaten daran nichts. Zugleich weisen wir seit Jahren darauf hin, dass Frauen häufiger die Vorsorgeangebote der Krankenkassen, insbesondere die Vorsorge-Darmspiegelung, in Anspruch nehmen. Dabei sollte es aufgrund der Zahlen gerade für Männer ein besonderes Anliegen sein, die Chance, Darmkrebs zu verhindern, zu nutzen.“

Seit Mitte April 2019 können Männer schon mit 50 Jahren eine Vorsorgekoloskopie erhalten. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage unter den niedergelassenen Magen-Darm-Ärzten haben 57 Prozent der Teilnehmer den Eindruck geäußert, dass seither mehr Männer zur Vorsorge gehen, 79 Prozent der Befragten gaben an, jetzt bis zu 15 Prozent der Männer im Alter von 50 bis 55 Jahren zu untersuchen


Quelle im Internet: http://www.magen-darm-aerzte.de
Kontakt: Dr. Holger Böhm, Tel.: 0231/92527-905, bng@skriptstudio.de
Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschland e.V.
Holdergärten 13, 89081 Ulm, Telefon: 0731 7042718, Fax:0731 7054711
eMail: kontakt@bng-gastro.de, Internet: www.bng-gastro.de.


Aktuelle Meldungen finden Sie auch im Internet unter www.bng-gastro.de.


Impressum - Kontakt


bng - Berufsverband Niedergelassener

 

Gastroenterologen Deutschlands e.V.

Holdergärten 13 - 89081 Ulm

eMail: kontakt@bng-gastro.de


http://www.bng-gastro.de 

 

Telefon: 0731 70 42 718

Telefax: 0731 70 54 711

 

Copyright © 2014 - bng e.V.

Alle Rechte vorbehalten. Bitte beachten Sie unsere Urheberrechte an diesem Newsletter. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte -auch in Teilen oder in überarbeiteter Form- ohne Zustimmung des bng e.V. sind untersagt. 

 

Willkürliche Abwertung
Breitseite gegen die Darmkrebsvorsorge
(16.12.2019) Nahezu zeitgleich mit der Aussetzung der Dokumentationspflicht für das Darmkrebs-Screening-Programm ist auf Drängen der gesetzlichen Krankenkassen die Vergütung für die Früherkennungskoloskopie um rund neun Prozent abgesenkt worden. „Diese besorgniserregende Entwicklung torpediert den erfolgreichen Kampf gegen den Darmkrebs in Deutschland“, erklärt Dr. Albert Beyer vom Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng).

Es ist unbestritten, dass die Darmspiegelung eine effektive und sichere Methode ist, um durch die frühzeitige Abtragung von Polypen als potenziellen Tumorvorstufen Darmkrebs zu verhindern. Zugleich sichert die Untersuchung die Chance auf Heilbarkeit, wenn Darmkrebs rechtzeitig erkannt wird. „Der Erfolg der Methode wird vor allem durch die hohe Qualität der endoskopischen Leistungserbringung in den Praxen von niedergelassenen Magen-Darm-Ärzten gesichert“, betont Dr. Albert Beyer.

Die jetzt erfolgte betriebswirtschaftlich nicht begründbare, willkürliche Abwertung der Leistung der Vorsorgekoloskopie zeigt deutlich das geringe Interesse der gesetzlichen Krankenkassen, an einem solchen erfolgreichen Programm festzuhalten. „Die ‘Gesundheitskassen'”, so Dr. Beyer, „laden Menschen ein, eine Früherkennungsuntersuchung in Anspruch zu nehmen, verweigern aber zugleich die Finanzierung der geforderten Qualität. Statt Kostensteigerungen der vergangenen Jahre von 30 bis 40 Prozent auszugleichen, wird die Vergütung jetzt sogar noch um fast 10 Prozent reduziert!“

Den Bemühungen, Darmkrebs aus der Liste der Top-Todesursachen in Deutschland streichen zu können, wird mit der zusätzlichen Aussetzung der Dokumentation ein Bärendienst erwiesen. Denn nur die Datenanalyse belegt den Benefit für die Volksgesundheit zweifelsfrei. Dr. Beyer: „In Kombination mit der gleichzeitigen willkürlichen Absenkung der Leistungsvergütung wird gesundheitsbewussten Menschen in Deutschland nachhaltig ein schwerer Schaden zugefügt.”

 

Auf ihrem Patientenportal im Internet haben die Magen-Darm-Ärzte Informationen zum Innovationsstau in der ambulanten Versorgung zusammengestellt. Dort finden sich auch Beispiele für sinnvolle und international anerkannte Methoden, die GKV-Patienten nach wie vor vorenthalten bleiben: http://www.magen-darm-aerzte.de/statements/heil-2.html.
 
Angebot an die Redaktionen: Wir bieten kompetente Gesprächspartner zu den Themen Darmkrebs, Hepatitis, Morbus Crohn und allen anderen Erkrankungen des Verdauungstraktes. Die Mitglieder des Berufsverbandes engagieren sich mit zahlreichen Projekten zur Versorgungsforschung für die Verbesserung der Behandlungsqualität der Patienten. Es gibt umfangreiche Datenerhebungen zu Darmkrebs, Hepatitis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Gerne beantworten wir bei Bedarf Fragen für Ihre Berichterstattung. Regelmäßige Informationen finden Sie auch auf unserer Internet-Seite: www.bng-gastro.de.

Quelle im Internet: http://www.magen-darm-aerzte.de
Kontakt: Dr. Holger Böhm, Tel.: 0231/92527-905, bng@skriptstudio.de

Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschland e.V.
Holdergärten 13, 89081 Ulm, Telefon: 0731 7042718, Fax:0731 7054711
eMail: kontakt@bng-gastro.de, Internet: www.bng-gastro.de.

Aktuelle Meldungen finden Sie auch im Internet unter www.bng-gastro.de.

Impressum - Kontakt


bng - Berufsverband Niedergelassener

 

Gastroenterologen Deutschlands e.V.
Holdergärten 13 - 89081 Ulm
eMail: kontakt@bng-gastro.de

http://www.bng-gastro.de
Telefon: 0731 70 42 718
Telefax: 0731 70 54 711
Copyright © 2014 - bng e.V.

Dr. med. Johannes Bartner
Facharzt für Innere Medizin
Gastroenterologie

Proktologie
Hepatologie

 

Hauptstr. 36
26122 Oldenburg

Tel. 0441 - 95 58 954
Fax 0441 - 95 58 956

Sprechzeiten

Mo-Fr       07:45-13:00  Uhr
Mo,Di,Do 15:00-18:00 Uhr

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Dr. med. Johannes Bartner, 26122 Oldenburg

Anrufen

Anfahrt